2008-04-26

Enthüllt: Neues iPhone soll GPS-Navigation ermöglichen

Das Weblog Engadget.com hat erste Details zum neuen Apple iPhone veröffentlicht. Danach soll das Handy unter anderem mit GPS-Navigation und wie erwartet mit UMTS ausgestattet sein.

Als Informanten gibt Engadget.com eine "vertrauenswürdige Quelle" an, diese habe bereits eines der neuen iPhones ausprobieren können. Die zweite Generation des Kult-Handys soll ähnlich kompakt, aber etwas dicker sein als der Vorgänger. Auf der Rückseite habe Apple auf Metall verzichtet. Das gesamte iPhone sei schwarz, abgesehen von den Lautstärke-Knöpfen, die in Chrom gehalten seien.

Auch beim neuen iPhone kann laut Engadget.com die Batterie nicht entfernt werden. Apple habe aber darauf verzichtet, den Kopfhöreranschluss tiefer zu legen. Das würde bedeuten, dass ans neue Modell herkömmliche Kopfhörer problemlos angeschlossen werden könnten.

Eine Auslieferung des iPhones im Juli hält Engadget für möglich, aber noch nicht für sicher. Analysten hatten in dieser Woche berichtet, der 9. Juli stehe als Liefertermin bereits fest.

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2008-04-24

Samsung F700 Qbowl: Günstiger als das iPhone

Nachdem unlängst die Preise für das Apple iPhone fielen, gibt es nun auch das Konkurrenzgerät von Vodafone, das Samsung F700 Qbowl, günstiger. Kosteten beide Smartphones bislang 399 Euro, wird für das Qbowl nun im besten Fall fünfig Euro weniger berechnet.

Je nach gewähltem Tarif kostet das Samsung Qbowl, das es nur exklusiv bei Vodafone gibt, jetzt zwischen 49,90 und 199,90 Euro. Entscheidet man sich für den vorgesehenen Tarif SuperFlat All-in, dann kostet das Qbowl 99,90 Euro.

Eine klare Staffelung des Preises gibt es allerdings nicht. Beim iPhone gilt noch: Je größer die Grundgebühr, desto kleiner der Anschaffungspreis für das Gerät. Das Apple iPhone kostet zwischen 99 und 249 Euro. Beim Qbowl hat man allerdings auch mehr Tarife zur Auswahl.

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iPhone-Feeling für Windows Mobile

Mit den Fingern durch das Internet surfen wie mit einem iPhone, das verspricht der Software-Hersteller Makayama mit seinem Touch Browser.

Ein Erfolgsfaktor des iPhones ist sein einfacher Zugang zum Internet unterwegs per Touch. Während sich Windows-Mobile-Anwender mit dem Stylus ihrer Pocket- PCs oder Smartphones in Punktlandungen auf winzigen Icons üben müssen, können die Apple-Anwender einfach ihre Finger benutzen. Dieses Bedienkonzept will Makayama jetzt mit dem "Touch Browser for Pocket PC 1.0" auf Windows-Mobile-Geräten ebenfalls realisieren. Per Finger kann der Benutzer so laut Hersteller durch Web-Seiten scrollen, die Ansichtsart wechseln oder per Google suchen. Die Eingabe von Web-Adressen per Finger soll ebenfalls möglich sein, da der Touch Browser laut Anbieter über ein eigenes größeres Keyboard verfügt. Vergrößert der Anwender eine Web-Seite auf den kleinen Displays der mobilen Geräte, so zeigt ihm eine eingebaute
Navigationshilfe, wo er sich gerade befindet. Wie das Bedienkonzept in der Praxis funktioniert, verdeutlicht ein Demo-Video.

Wer die Software erst einmal testen will, kann auf der Web-Site des Herstellers eine Demoversion herunterladen. Für die Vollversion werden 11,95 Euro verlangt. Für Anwender, die auf ihren Windows-Mobile-Geräten zudem noch die Optik der iPhone-Benutzeroberfläche bevorzugen, hat Makayama mit "iLaunch for Pocket PC" noch ein interessantes Tool im Programm. Mit der Software für 9,95 Euro sieht der Startbildschirm dann wie bei einem iPhone aus, wobei der User die angezeigten Programme selbst wählen kann.

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Apple veröffentlicht iPhone-SDK Beta 4

Im Juni soll Apples SDK für das iPhone erscheinen. Bis zur Veröffentlichung gibt der Hersteller in regelmäßigen Abständen Beta-Versionen an die Entwickler heraus. Vor knapp zwei Wochen erschien mit der Beta 3 die letzte Vorserien-Version der Plattform. Gestern schickte Apple mit dem Build 5A258f die vierte dieser Ausgaben an den Start.

Die neueste Beta unterstützt nun Open GL ES im iPhone-Simulator und beinhaltet XCode IDE, den Interface Builder, Instruments, Frameworks und Beispieldateien, einen Compiler und das Shark Analysetool. Diesmal umfasst die Beta rund 1.15 GB. Das SDK können registrierte Entwickler auf der dafür eingerichteten Webseite downloaden.

Im Zuge dessen aktualisierte Apple auch seine US-Seite und ruft die Entwickler dazu auf, sich noch bis zum 25. April für die WWDC (9. bis 13. Juni) zu registrieren

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2008-04-22

Viel Musik ist im nächsten iPhone

Das britische Newsportal Times Online kündigt drei verschiedene iPhone-Modelle an, bleibt aber die Belege dafür schuldig. Ein nicht näher genannter Bankenanalyst hatte ein wenig in die Glaskugel geschaut. Mit der Ankündigung eines neuen iPhones wird allgemein im Juni gerechnet. Derweil wird munter spekuliert, wie dieses aussehen könnte. Es steckt immer noch viel Musik im nächsten iPhone.

Wie sieht der Nachfolger aus?
Wie sieht der Nachfolger aus?Times Online führt eine weitere Quelle an. Dabei soll es sich um einen Brancheninsider handeln, der behauptet, das neue iPhone werde völlig anders aussehen als das jetzige Apple-Handy. Der oben genannte Analyst geht von drei Modellen aus. Eines soll dem jetzigen iPhone ähnlich sehen und hauptsächlich als Mediaplayer genutzt werden.

Viel Spekulation

Ein zweites Modell solle als Kommunikationsgerät dienen und eine vollständige Tastatur mitbringen. Die Hälfte aller iPhone-Besitzer in den USA wünscht sich die Tasten. Das dritte Modell könnte gar als Laptop-Ersatz dienen und ein entsprechend großes Display mitbringen. Wie sich die letzten beide Modelle im Detail unterscheiden, sagte Times Online nicht.

Kathryn Huberty, Analystin von Morgan Stanley, mutmaßte derweil, dass Apple die exklusive Vermarktung des iPhones aufgeben könne. In Deutschland und in Großbritannien hat Apple weit weniger iPhones abgesetzt als geplant.

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Viel Unterhaltung am iPhone

Apple-Community entwickelte bereits zahlreiche Unterhaltungsprogramme für das neue Handy - Noch wenig Österreichspezifisches
Derzeit sind es vor allem Unterhaltungsprogramme, welche Programmierer für das Apple-Handy iPhone angepasst haben. Der Anteil an österreichspezifischen Webseiten für das Kulthandy ist noch sehr gering. Hierzulande sind es bisher vor allem Medien und Serviceseiten, welche an das Smartphone angepasst wurden.

Wenig

In Österreich sind es nur wenige Web-Angebote, welche bis dato für das iPhone optimiert wurden. Neben der Tageszeitung "Die Presse" ist auch der ORF bei den ersten Anbietern dabei. Im Bereich Service hat die Agentur Knallgrau die ÖBB-Fahrplanabfrage optimiert. Selbiges Service bietet VienNav für die Fahrtroutenabfrage der Wiener Linien an. Daneben gibt es bei Herold die Gelben Seiten und für emsige Studenten eine Suchfunktion der Grazer Universitätsbibliothek im iPhone-Format.

Laut Apple-Homepage sind es vor allem Unterhaltungsangebote und Spiele, welche bei den iPhone Web-Apps (Anwendungsprogramme) dominieren. So gehören "Sudoku", "Speedway" oder eine 3D-Version von "Tetris" zu den beliebtesten Webseiten, die via iPhone angesurft werden. Einen Unterhaltungswert der wohl anderen Art bieten das "Schäfchenzähl-Programm" zum Einschlafen oder das iPhone Feuerzeuglicht für Konzertfans.

Facebook und Xing

Selbstverständlich wurden auch die bekanntesten Social-Networking-Seiten wie Facebook oder Xing bereits für das iPhone angepasst. Wer seine geografischen Standortdaten in Echtzeit seinen Freunden bei diversen Social-Netzworking-Seiten übermitteln möchte, wird mit MyLoki seine Freude haben. In Österreich ist dieser Service derzeit jedoch nur in Wien nutzbar.

Zu den nützlichen Applikationen für unterwegs zählen wohl die Cocktail-Rezeptdatenbank und der Alkohol-Kalkulator , welcher die Fahrtüchtigkeit der Person berechnet. Auch Google-Maps lässt sich bereits in einer iPhone-Version ansurfen, um sich weltweit zu orientieren. Laut Apple-Ranking gehören auch der Sehtest iEyeExam und der Dead Pixel Test zu den beliebtesten iPhone-Utilities. Letzteres zeigt die "toten Punkte" (defekte Pixel) am eigenen iPhone-Screen an.

Auch das Angebot an Software, die direkt auf dem Apple-Handy installiert werden kann, hat eine beachtliche Dimension erreicht. Diese Software läuft jedoch nur auf entsperrten oder gehackten Telefonen. Wie vielfältig sich ein iPhone einsetzen lässt, zeigen die Künstler von iBand.at. Sie musizieren mit zwei iPhones und einem iPod touch.

"Da Apple eine sehr gute Distributions-Technik zur Verfügung stellt und die Installation von Programmen durch wenige Klicks möglich ist."

Markus Schmeiduch, Designer bei Knallgrau, ist jedoch der Meinung, dass sich der Software-Markt mittelfristig komplett auf den von Apple gesteuerten Vertriebsweg verlagern werde. "Da Apple eine sehr gute Distributions-Technik zur Verfügung stellt und die Installation von Programmen durch wenige Klicks möglich ist."

Firmen oder selbstständige Programmentwickler können sich bei Apple registrieren und nach einer einmaligen Anmeldegebühr von 99 Dollar ihre Software via dem iPhone Software Store vertreiben lassen. "Apple schaltet die Anmeldungen der Programme aber nur sehr zögerlich frei. So wurde bis dato noch kein europäischer Developer freigeschaltet", so Schmeiduch.

Zwar soll die vollständige Version des iPhone Software Development Kit (SDK) voraussichtlich erst im Juli erscheinen, doch viele Programmierer nutzen bereits jetzt die Betaversion, um ihre Ideen für die Nutzung des Smartphones anzubieten. Laut Apple-Homepage haben in den ersten vier Tagen 100.000 Personen weltweit die Betaversion des seit Februar erhältlichen SDK heruntergeladen.

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iPhone: Die Star-Allüren von Apple

Wenn es um das iPhone geht, zeigt sich Apple ungewohnt zickig: Exklusivvertrieb sorgt für Horror-Tarife und iTunes schaut den Nutzern genau auf die Finger. Bald könnte mit einem neuen UMTS-Modell alles besser werden.

Egal ob Notebook, Designer-PC, oder mp3-Player: Bei HighTech-Spielereien hat Apple die Nase vorne. Mit dem iPhone zeigt sich der Konzern allerdings von einer ungewohnt zickigen Seite: Der Exklusivvertrieb über einen Mobilfunkanbieter sorgt für neue Horror-Tarife. Über iTunes wird überwacht, wer das Apple-Handy wie verwendet. Ungeschickt entsperrte Telefone werden nach Updates unbrauchbar. Vor dem Kauf des neuen Apple-Spielzeugs sollte man daher einige Dinge beachten:

Apple hat sich grundsätzlich dazu entschieden das iPhone exklusiv über einen Mobilfunkbetreiber pro Land zu verkaufen. Die Anbieter haben dadurch - mangels Konkurrenz - freie Hand bei der Tarifgestaltung. Als Gegenleistung verlangt Steve Jobs dafür 30 Prozent der Umsätze.
Frankreich: Frei, aber teuer

Will man sich dieser Strategie nicht beugen, hat man zwei Möglichkeiten: Mit ein wenig Verhandlungsgeschick kann man angeblich in Amerika Apple-Handys erwerben, ohne einen Vertrag zu unterschreiben. Da diese Telefone dennoch an AT&T-SIM-Karten gebunden sind, muss (illegal) freigeschalten werden. Einfacher, aber auch teurer, kommt man in Frankreich zu einem "freien" iPhone. Dort untersagen Gestze den Exklusivvertrieb. Deshalb muss der Anbieter "Orange" auch entsperrte Handys anbieten (Kostenpunkt: rund 800 Euro).

Wie auch immer man zum iPhone gekommen ist, bevor man es verwenden kann, muss es von Apple freigeschaltet werden. Das ist nur über eine Registrierung unter iTunes möglich. Genau hier fangen die Probleme mit nicht regulär erworbenen Handys an: Pro Kunde kann nur ein iPhone registriert werden, freigeschalten werden nur SIM-Karten der Exklusiv-Anbieter - entsperrte Handys haben spätestens bei diversen Updates Schwierigkeiten.
T-Mobile: Entsperrung erst in zwei Jahren

Wer sich den iPhone-Tourismus und damit verbundene Probleme ersparen will kommt in Österreich an T-Mobile nicht vorbei. Das Handy selbst bekommt man ab rund 400 Euro. Auch die beiden angebotenen Tarife sind alles andere als Schnäppchen: Um 39 Euro hat man zwar immerhin 1.000 Freiminuten, SMS kosten jedoch 25 Cent pro Stück. Um 55 Euro pro Monat sind zu den Freiminuten auch noch 1.000 SMS inkludiert. Richtig teuer wird es beim Überschreiten der Limits: Eine Minute schlägt dann mit 25 Cent zu Buche. Versöhnlich zeigt sich T-Mobile beim Surfen: 3-GB Datentransfer sind bei beiden Tarifen inkludiert. Der Vertrag wird für zwei Jahre abgeschlossen. Erst nach Ablauf der Mindestvertragsdauer wird das Handy entsperrt - natürlich gegen eine Gebühr.
Zu viele iPhones für Europa

Nach starken Preiseinbrüchen in Deutschland und Großbritannien könnte es allerdings auch hierzulande nicht mehr lange dauern, bis das iPhone günstiger wird. Kathryn Huberty, Analystin bei Morgan Stanley, ist überzeugt, dass die europäischen Anbieter die Zahl der bestellten Handys stark überschätzt haben, berichtet Times Online. Jetzt geraten die Anbieter unter Verkaufsdruck: Bald soll ein neues iPhone kommen, bis dahin sollten die Regale geleert sein. T-Mobile Deutschland hat bisher die drastischste Maßnahme gesetzt: Das Apple-Handy ist zu einem Dumping-Preis von 99 Euro zu haben.
UMTS-Gerüchte nehmen Gestalt an

Die Gerüchte um das neue iPhone haben sich in der vergangenen Woche so weit erhärtet, dass es sich durchaus lohnt mit dem Kauf noch ein wenig zu warten. Seit Verkaufsstart beschweren sich immer mehr Kunden, dass das Apple-Handy nicht UMTS-fähig ist: Surfen mit "Edge" geht nur sehr schleppend. Das könnte sich jetzt ändern. Times Online will erfahren haben, dass Apple in Asien bis Ende Mai 200.000 neue Chips bestellt hat. In Italien munkelt man von einem Verkaufsstart des UMTS-iPhones in den nächsten Wochen - sogar ohne Exklusivanbieter, berichtet der ORF unter Berufung auf die italienische Tageszeitung "La Repubblica". Laut Times Online könnte es bald sogar mehere iPhone-Versionen geben: Darunter möglicherweise ein Modell zum Aufschieben mit Qwerty-Tastatur.

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